Komplementär-medizinische Beratung für Fachgebiete der
ONKOLOGIE
KARDIOLOGIE
NEUROLOGIE
INNEREN MEDIZIN
HEILUNG
· ist möglich, wenn der Patient alle Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Fettsäuren einnimmt, sich viel Schlaf gönnt, sich bewegt oder sofern möglich leichten Sport treibt und Stress maximal reduziert
· fehlt nur eine einzige Substanz, wird der Mensch krank
· vor allem Aminosäuren spielen eine große Rolle, da aus ihnen das Immunsystem gebaut wird- Eiweiß ist also der entscheidende Faktor in der Medizin
· wer sich richtig ernährt, der braucht keine Medizin – wer sich jedoch falsch ernährt, dem hilft keine Medizin
· nicht Substanzen heilen den Körper, sondern der Körper heilt sich selbst, wenn er alle notwendigen Nährstoffe erhält
· etwa alle 2 Jahre sind alle Zellen des Menschen ausgetauscht- täglich werden 300g erneuert- dies erklärt, warum Heilung grundsätzlich möglich ist
· ist molekularmedizinisch und molekularbiologisch erklärbar!!!
ONKOLOGIE
Lymphknoten filtern Krankheitserreger, aber auch Tumorzellen aus Lymphe und produzieren T-Killerzellen und Antikörper. Fast alle Krebs-Patienten haben sehr niedriges Eiweiß (unter 6,6mg%), was das schlechte Immunsystem erklärt. Deshalb ist es wichtig, das Immunsystem mit Aminosäuren und allen anderen Vitalstoffen zu stärken. Sehr viel effektiver arbeitet das Immunsystem, wenn man Zucker weglässt. Chronisch erhöhtes IGF (Insulin-like Growth Factor) gilt als Wachstumsfaktor für Krebszellen. Um weniger Insulin zu locken und IGF niedrig zu halten, sollte der Zucker- und Stärkekonsum maximal eingeschränkt werden.
Selen
· 99% der Deutschen weisen Selen-Mangel auf
· ist das beste krebsvorbeugende Spurenelement
· bindet krebsauslösende Stoffe, hemmt Zellteilung von Krebszellen und kann programmierten Zelltod (Apoptose) von Krebszellen auslösen
· macht das Immunsystem fit
· 70% weniger Prostatakrebs mit Selen
· 60% weniger Lungenkrebs
· 56% weniger Speiseröhrenkrebs
· 40% weniger Magenkrebs
· auch Patienten, die bereits eine Krebserkrankung durchgemacht haben, haben mit Selen eine zu 50% geringere Sterblichkeit
· Krebstherapeutika wirken mit Selen besser
· wirkt komplementär zur Chemo- und Strahlentherapie: Tumorzellen werden sensibilisiert und damit die Wirksamkeit der Therapie verstärkt
· verhindert Ödeme im Mund-Rachen-Raum bei Kopf-Hals-Tumoren
· bei Brustkrebs lassen sich Arm-Schulter-Ödeme gut mit hochdosiertem Selen behandeln
Therapie/Prophylaxe
· Methionin ist unter Aminosäuren beste Krebsprophylaxe
· DHEA (Prohormon von Östrogenen und Testosteron) schützt
· sekundäre Pflanzenstoffe schützen
· Carotinoid Lykopen (bes. in Tomatensoße) senkt Prostatakrebs-Risiko
· andere Carotinoide schützen vor Darm- und Blasenkrebs
· Ubiquinon (Coenzym Q10) beugt Brustkrebs vor
· viel Trinken
· mediterrane Ernährung
· Kräuter und Gewürze
· Phytosterine, Vit. E, Zink und Selen in Nüssen
· Cholin (in Ei) schützt vor Brustkrebs
· Resveratol (Weintraubenstoff) ist schärfster Radikalenfänger
· Catechine (in grünem Tee)
· Alpha-Liponsäure
· Calcium wirkt gegen Wachstum von Darmkrebszellen
· Vit.C- 1-3g über den Tag verteilt! v.a. für Magen, Speiseröhre, Kehlkopf, Mundhöhle, Pankreas. Bei Krebs in Familie 2g zusätzlich
· Vit.E
· Vit.D
· Vit. B2 (Teil des Glutathionstoffwechsels)
· Schlaf- über Nacht werden Schäden an DNA repariert
· Sonne schützt v.a. vor Dickdarm-, Prostata-, Brustkrebs- und Eierstockkrebs, denn Vit.D hemmt Wachstum von Tumorzellen
Liebe und Glaube
· Liebe stärkt Immunsystem
· Geborgenheit ist äußerst wichtig- bei Angst, Druck, steigt Cortisol an
· Glaubende leben etwa 7 Jahre länger als Nihilisten, Skeptiker und Zyniker
· wer gläubig ist, seine Sorgen abgibt, hat weniger Stress
· Glück entsteht durch Dankbarkeit- Gehirnregion für emotionale Intelligenz ist aktivierter- dies steigert Dopamin, Serotonin sowie neue Nervenzellen
Sport
· aktiviert Immunsystem- Körper wird mit bis 10% mehr O2 durchflutet, dies macht Immunzellen 5-6x wirkungsvoller
· löst kleine Entzündungsreaktionen in Muskelfasern aus, die das Immunsystem trainieren
· schützt vor Brustkrebs
· erhöht nach Krebsdiagnose Lebenserwartung um 50-60% (größte Wirkung bei Darm- und Brustkrebs)
· Myokine (es gibt über 650) sind Muskelhormone, die beim Training ausgeschüttet werden- es gibt Myokine, die Tumorwachstum und Metastasenbildung hemmen
Freie Radikale
· wenn regelmäßig Glukose in Form von Brot usw. zugeführt wird, entstehen zu viele freie Radikale
· schädigen Enzyme und Proteine, die an Energieherstellung und mitochondrialer DNA beteiligt sind
· steigen nach einer Zigarette besonders stark in der Lunge an
· entstehen durch Alkohol und schädigen Leberzellen und ihre Mitochondrien
· durch ungesunde Fette
· durch Acrylamid (in hocherhitzten kohlenhydratreichen Lebensmitteln wie Pommes, Chips und Flakes)
· entstehen durch Homocystein
· durch psychischen Dauerstress
KARDIOLOGIE
Hypertonie
· Ursachen des Bluthochdrucks sind mangelnde Bewegung, ungesunde Ernährung, Alkohol, Stress, Rauchen
· therapiert wird mit Magnesium, Kalium, Omega-3, Vit.C, Tryptophan, Vit.B6, ferner Laufen, Abnehmen, Olivenöl, Mittelmeerkost, Sauna, Lycopen (steckt in Tomate)
Angina pectoris
· Ursachen: Stress, hohe Belastungen, schlimme Erlebnisse, Depressionen, Unvermögen, mit Emotionen umzugehen
· Therapie: Magnesium, Arginin, Omega 3, Lysin!, wirksame Methode der Entspannung
Präeklampsie
· Symptome werden mit Magnesium um 60-70% vermindert
· Magnesium halbiert Sterblichkeit bei Schwangeren
Arteriosklerose
· Ursachen sind erhöhte Stresshormone, hohes Homocystein, erhöhtes LDL, genetisch bedingt hohes Lipoprotein a, Bewegungsmangel, Bluthochdruck, Vitaminmangel, Nikotin
· Therapie: Selen, Lysin plus Prolin, Vit.C, Vit.E, Sport, gute Ernährung, bei hohem Homocystein Folsäure plus Vit.B6 plus Vit.B12
Herzinfarkt
· Prävention mit Magnesium, Folsäure und Omega 3
· Triglyceride und Cholesterin lassen sich mit 4xtgl. Omega 3 deutlich senken
Vorhofflimmern
· Therapie mit Kalium (bei Spiegel ab 5 hört der Vorhof auf zu flimmern) und Magnesium (Spiegel über 1)
Aminosäuren
· Lysin schützt vor Herzinfarkt, indem es Gefäßwände von Ablagerungen befreit
· Threonin hält Blutgefäße weit und elastisch, unterstützt Endothel- hoher Spiegel schützt vor Herzinfarkt
· Taurin hilft bei Herzrhythmusstörungen, moduliert Membranfähigkeit für Kalium und Calcium, reguliert Blutdruck und kräftigt Herz- bei Herzinsuffizienz einnehmen!
· Prolin befreit Blutgefäße vor Ablagerungen
· Carnitin (besteht aus Lysin und Methionin) zur Blutfettsenkung
· Arginin weitet Gefäße (auch am Herzen)- lindert Angina pectoris, steigert Belastbarkeit, senkt Blutdruck
· Cystein senkt Lipoprotein a
· Tryptophan senkt zusammen mit Vit.B6 den Blutdruck
Spurenelemente
· Selen verhindert LDL-Oxidation und Ablagerung in Gefäße
· Mangan stellt Blutgefäße weit (viel in schwarzem und grünem Tee)
Mineralstoffe
· Natrium wichtig für Herzrhythmus und Herzkreislaufstabilität
· Magnesium verdünnt Blut, stellt Blutgefäße weit, senkt Blutdruck wie Calciumblocker (z.B. Amlodipin, Lercanidipin), senkt tödliche Herzerkrankungen um 30%, kann nur aus dem Darm aufgenommen werden, wenn ausreichend Vit.B1 und Vit.B6 vorhanden sind
· Kalium stärkt muskuläre Kontraktion, besonders des Herzens, reguliert Herzrhythmus, senkt Blutdruck erheblich
Vitamine
· Vit.E gegen Arteriosklerose, verhindert, dass LDL oxidiert und sich in Gefäßen ablagert
· Vit.D immer zusammen mit Vit.K2, denn nur mit ausreichend K2 kommt es nicht zu ungewollter Calciumeinlagerung in Blutgefäße
· bei viel Vit.C steigt Blutdruck weniger stark an und normalisiert sich schneller, erhöht das herzgesunde HDL und verhindert, dass LDL oxidiert und sich in Gefäßen ablagert
· Folsäure verhindert Arteriosklerose durch Abbau des Homocystein (B-Vitamine möglichst als Komplex einnehmen, denn bei gleichzeitigem Mangel an Vit.B12 drohen Nervenschäden
· bei hohem Eisen-Spiegel weniger Herzinfarkte
Hormone
· DHEA schützt vor Herzerkrankungen
· Melatonin wirkt gefäßschützend und durchblutungsfördernd
· Östrogene schützen vor Herzinfarkt, halten Blutgefäße weit, halten diese elastisch
Omega 3
· gehört zu mehrfach ungesättigten Fettsäuren
· wichtigste Vertreter sind ALA, DHA und EPA
· verdünnt Blut- evtl. Antikoagulanzien anpassen
· entspannt Blutgefäße, senkt Blutdruck
· senkt Herzerkrankungen um 35%
· minimiert Herztodrisiko
· senkt Triglyceride und Cholesterin
· minimiert Gesamtsterblichkeit von Risikopatienten um 50%
· verringert Angina pectoris-Beschwerden um 95%
· ALA senkt Triglyceride und erhöht HDL
· hat entzündungshemmende Eigenschaften
· senkt Blutdruck durch Gefäßweitstellung und Verringerung des peripheren Widerstands
· reguliert Blutdruckhormon Renin
· verbessert Elastizität der Blutgefäße
Statine
· Präparate wie Atorvastatin, Simvastatin und Rosuvastatin
· zur Senkung des Cholesterinspiegels
· viele Studien belegen, dass niedriges Cholesterin überhaupt nicht primärdas Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall minimiert
· wirklich ausschlaggebend ist Größe der LDL-Partikel- je kleiner diese sind, desto gefährlicher
· entscheidender Risikofaktor ist Lipoprotein a- dieser Wert ist bei 20% der Patienten erhöht- d.h. dass nur bei diesen 20%, bei denen das Lipoprotein erhöht ist, die Einnahme von Statinen sinnvoll und effektiv ist
· 80% der Patienten nehmen demnach Statine umsonst, aber mit Nebenwirkungen- Müdigkeit, Schwäche, Muskelschmerzen bei körperlicher Aktivität, da Statine negativ in den Prozess der Energieherstellung eingreifen
Lipoprotein a
· genetisches Risiko für Arteriosklerose
· 10 mal gefährlicher und aggressiver als Cholesterin
· Deutsche Gesellschaft für Kardiologie empfiehlt, mindestens einmal im Erwachsenenalter das Lipoprotein a bestimmen zu lassen
· wird zu 90% vererbt
· bleibt das ganze Leben über relativ konstant
· Normalwerte unter 30mg/dl
· Werte über 50mg/dl erhöhen Herzkreislaufrisiko signifikant
· lässt sich weder durch Ernährung, Sport noch durch Statine kaum senken
· deshalb Gesamtrisiko bei hohen Werten minimieren mit konsequentem Rauchstopp, optimaler Blutzuckereinstellung, strikter Blutdruckkontrolle, Normalgewicht, körperlicher Aktivität und Einstellung aller Blutfette auf optimale Werte
· ähnelt in seiner Struktur LDL, aber fördert in stärkerem Maße Entzündungen, verursacht stärker Arteriosklerose und Thromben- also begünstigt stärkere Gefäßschäden mit der Folge Herzinfarkt und Schlaganfall bereits in jungen Jahren
· Lysin umkleidet Gefäßwand und lässt Lipoprotein a einfach abrutschen- verhindert Anhaften an Gefäßwand, kann sogar angelagertes Lipoprotein a wieder von Gefäßwand ablösen
LDL
· low density lipoprotein
· Unterfraktion des Cholesterins
· provoziert Arteriosklerose und dadurch Herzinfarkt
· je niedriger, desto besser
· optimaler Wert unter 100- v.a. wenn Lipoprotein a erhöht ist
-lässt sich senken durch Arginin
· bei erhöhten Werten Antioxidanzien einnehmen
· je nach Zusammensetzung dichter und kleiner oder größer und fluffiger
· kleinere LDL verletzen Gefäßinnenwand, größere LDL sind ungefährlich
· Herzinfarkt-Patienten mit normalem LDL haben fast immer zu viele kleine LDL-Partikel
· Größe der Partikel lässt sich durch Lebensstil beeinflussen
· deshalb Zucker weglassen, Ausdauer- und Kraftsport, Omega 3 einnehmen- diese Maßnahmen führen zu großen LDL-Partikeln
HDL
· high density lipoprotein
· schützt vor Herzinfarkt
· je höher, desto besser
· lagert sich als Schutzschild an Arterienwand, hindert Fett am Ablagern
· sollte über 70mg/dl, optimal über 100
· steigt durch Sport
· löst sogar Ablagerungen auf und sorgt dafür, dass LDL über Leber und Darm ausgeschieden wird
· sagt viel über Lebensstil aus- Übergewichtige und Bewegungsmuffel haben niedrige Werte
Triglyceride
· Maß für Fettmoleküle im Blut
· gesund sind Werte unter70mg/dl
· ständig hohe Werte über 200mg/dl schaffen Basis für Arteriosklerose mit der Folge Herzinfarkt
· Erhöhung meist durch Diätfehler- zu viel Zucker, Fett und Alkohol
· schnelle Normalisisierung möglich- nach drei Tagen fettfreier Kost sinkt Wert unter 100mg/dl
· selten erhöht bei genetischen Stoffwechselerkrankungen
· es gibt keine Medikamente, um Triglyceride zu senken
· niedrige Werte zeigen, dass Mitochondrien nicht ständig mit Kohlenhydraten belastet werden und stellen Energie eher aus Fetten her- der gesünderen Energiegewinnung
Homocystein
· gefährlicher als Cholesterin, schädigt Blutgefäße massiv
· kann mit Vit.B6 plus Folsäure plus Vit.B12 entschärft werden
· steigt, wenn nicht täglich mind. 800g Gemüse und Obst gegessen werden
· Rauchen und Alkohol lässt Wert ansteigen
CRP
· Entzündungsparameter
· hoher Wert ist Risikofaktor für Arteriosklerose- zeigt, dass in Gefäßen Entzündungsreaktionen stattfinden
· 1-3mg/dl bedeutet mittleres Risiko, ab 2,9 steigt Risiko stark an
· Fettzellen von Übergewichtigen produzieren viele Entzündungsstoffe- neben CRP u.a. Tumornekrosefaktor Alpha (TNF alpha), auch Leukozyten ist ein Infektionsparameter, der bei einem schwelenden Infekt, Stress und oft bei Rauchern erhöht ist
Sport
· senkt Blutdruck
· ideal für Herz
· hoher Schutz gegen Arteriosklerose
· verlängert Leben, da Herzfrequenz sinkt- Herz arbeitet ökonomischer
Stress
· lässt Cortisol (schärfstes Stresshormon) steigen
· Adrenalin steigt
· erhöht Angiotensin II
· Folge ist Engstellung der Blutgefäße – Blutdruck steigt
Liebe
· schützt Herz
· Studie mit 10.000 Männern mit Herzerkrankungen belegt dies: diejenigen Probanden, die in glücklicher Partnerschaft lebten, hatten 50% weniger Symptome
Schlechte Ernährung
· hochverarbeitete Lebensmittel
· Transfette in Frittiertem, Fertigprodukten zerstören Blutgefäße
· hoher Konsum von gesättigten Fettsäuren (stecken in tierischen Produkten) erhöht LDL
Herzgesunde Ernährung
· Honig schützt vor Herzinfarkt
· Knoblauch gut für Herzkreislaufsystem, senkt Blutfette und Blutdruck
· Leinöl (darin enthaltene Linolensäure) senkt Durchblutungsstörungen am Herzen um 35%
· Olivenöl hat Herzschutzcharakter
· mediterrane Ernährung senkt Herzinfarktrisiko um 30% und frühzeitigen Herztod um 70%
· viel Trinken schützt vor Herzinfarkt
· Ballaststoffe schützen vor Arteriosklerose und Herzinfarkt, da sie Fette regulieren
· sekundäre Pflanzenstoffe senken Blutdruck durch Vasodilatation (Weitstellung von Gefäßen)
· Cholin (in Ei, Fisch, Fleisch, Nüssen) senkt LDL
· Beta-Carotin (statt Präparat einzunehmen ist es sicherer Obst und Gemüse wie Spinat, Möhre, Kürbis, Paprika, Mango etc.) zu essen
DEPRESSION
Ursache
· enge Verbindung zwischen Immunsystem und Depression, da Botenstoffe wie Zytokine Bluthirnschranke passieren und Hirnchemie beeinflussen
· psychischer und emotionaler Stress aktiviert Immunsystem
· meist Entzündung des Gehirns mit hohen Entzündungsparametern CRP, Zytokine, dabei insbesondere Interleukin-6 und Tumornekrosefaktor-a, aber auch Leukozyten können erhöht sein
· Dopamin- und Serotoninmangel als Folge von Zytokinen
· Zytokine greifen Verknüpfungen der Nervenzellen an
Symptome
· Niedergeschlagenheit, Lust- und Freudlosigkeit
· fehlende Impulskontrolle
· inflexibles Verhalten
· Inappetenz und Gewichtsverlust
Therapie
· Verzicht auf leere Kohlenhydrate in jeglicher Form (auch Mehlprodukte)
· Phenylalanin, Glycin, Methionin
· Tryptophan unterstützt Bildung von Serotonin
· Tyrosin für mehr Dopamin und Noradrenalin
· Acetyl-L-Carnitin
· Vitamine B6, B12, C, D und Folsäure
· Omega 3, Zink und Magnesium
· Ernährung: Fleisch, Fisch, Eier, Milch, Hülsenfrüchte, Nüsse
Burn Out und Fatigue
· Ursachen sind hohes Cortisol, chronisch niedriges Testosteron und viel zu niedrige Spiegel von Aminosäuren
· Therapie mit Aminosäuren (bes. BCCA für Testosteronsynthese), Fettsäuren, Vitaminen, Mineralstoffen, Sport, Stressreduktion
DIABETES
Therapie
· Zink verbessert Insulinproduktion (alle Diabetiker haben Mangel!)
· Chrom hilft bei Insulinresistenz, für intakten Insulinstoffwechsel
· Magnesium vermindert Diabetesrisiko erheblich (um 76%!) und hilft bei bestehendem Diabetes
· Kalium und Calcium unterstützen insulinproduzierende ß-Zellen
-Carnitin
· Spurenelemente Beryllium, Mangan, Strontium, Barium
· Selen stimuliert Zellen, Insulin aufzunehmen, schützt Gefäße
· Vitamine C und E
· Diabetesrisiko lässt sich um 82% mit gesundem Lebensstil, Sport, wenigen Transfetten und gesättigten Fetten, Folsäure und Ballaststoffen senken
SCHLAGANFALL
Prophylaxe
· Verzicht auf leere Kohlenhydrate, um Arteriosklerose zu verhindern
· genetisch bedingt hohes Lipoprotein-a mit Vit.C, Lysin und NoCarb senken
· Magnesium, Kalium und Calcium als Prophylaxe/Therapie von Rhythmusstörungen
-Threonin verbessert Durchblutung im Gehirn
-Taurin plus Coenzym Q10 gegen Durchblutungsstörungen des Gehirns
-hohes Homocystein mit Vit.B6, B12 und Folsäure senken, da es Blutgefäße massiv schädigt
· Stress reduzieren
· Alkohol meiden
MULTIPLE SKLEROSE
· Autoimmunerkrankung mit meist schubförmigem Verlauf- greift körpereigene Strukturen an
· chronische Entzündung der Nervenzellen- Rückenmark und Gehirn betreffend
· Symptome sind Gefühls- und Sehstörungen, Lähmungen, Schmerzen, Depressionen, kognitive Störungen
· eigentlicher Grund sind Entzündungsreaktionen- und diese sind behandelbar
· erhöhte Werte des Zytokins GM-CSF greifen schützende Myelinschicht an- Impulsweitergabe nimmt ab- Schäden an multiplen Stellen mit Narbenbildung (Sklerosierung)
Risikofaktoren
· alle MS-Patienten tragen Ebstein-Barr-Virus in sich
· Vit.D-Mangel haben auch alle Menschen mit MS (in sonnigen Ländern deutlich seltener, hohe Vit.D-Spiegel als Kind sowie der Mutter während der Schwangerschaft wirken protektiv)
· gestörtes Mikrobiom, bes. Propionsäure (kurzkettige Fettsäure) ist reduziert, die übersteuertes Immunsystem herunterreguliert
· Entzündungsreaktionen durch leere Kohlenhydrate und Omega 6 (in billigem Fleisch, Sonnenblumenöl, Margarine)
· Nikotin und andere Giftstoffe fachen Entzündungen an
· Nährstoffmangel an Aminosäuren, Mineralstoffen und Vitaminen
Therapie
mit allen Nährstoffen, insbesondere:
· Vit.D3 zusammen mit Vit.K2 hochdosiert!
· Selen, Zink
· Vit.A, B12, B7 (Biotin)
- Taurin!
· Propionsäure
· Omega 3 besonders wichtig- Myelinschicht erholt sich (belegt eine Studie an der Charité)
· Pro- und Präbiotika
EPILEPSIE
Eine Epilepsie kann bei falscher Ernährung in jedem Alter auftreten, doch gehäuft bei Kindern und 50-60-Jährigen
Therapie
Ketogene Ernährung
· nur Kohlenhydrate, die in Gemüse stecken
· viel gesunde Fette (in guten Ölen, Nüssen, Lachs, Avocado)
· großzügig Eiweiß
· Zusammensetzung der Nahrung: 1/3 tierisch, 2/3 pflanzlich, Hälfte roh
· Körper schaltet auf Energieherstellung aus Fett (statt Zucker) um
· bei ketogener Ernährung fehlt Nervenzellen schlicht die Energie für einen Anfall
· für Gehirn positiv, weil sich in jeder Nervenzelle viele neue Mitochondrien bilden- diese produzieren langsam und stetig ATP (keine kohlenhydratabhängigen Spitzen mehr)
· GABA-Rezeptor wird aktiver- wirkt beruhigend und somit epileptischen Anfällen entgegen
· Vit.E reduziert Anfälle effektiv
- Taurin!
· Vit.C, Magnesium, Mangan, Omega 3 und Coenzym Q10 unterstützen
PARKINSON
Parkinson war früher eine seltene Erkrankung. Dass sie in den letzten 25 Jahren explosionsartig zugenommen hat, erklärt, dass die Ursache nicht eine genetische sein kann, sondern der veränderte Lebensstil Grund sein muss. Das Absterben von Dopamin-produzierenden Nervenzellen im Gehirn verursacht die neurologische Erkrankung.
Dopamin wirkt motivierend und ist an Motorik beteiligt- deshalb Muskelsteifheit (auch im Gesicht), verlangsamte Bewegung, Zittern der Extremitäten in Ruhe.
Prophylaxe/Therapie
· NoCarb, alle Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe, Omega 3 (Spiegel in oberen Normalbereich bringen)
· extreme Mängel von Magnesium, Zink und Lithium
· Vit.D senkt Risiko und hält Fortschreiten der Krankheit auf (Spiegel sollte bei 70-80mg/dl liegen)
· Vit.B3 häufig niedrig bei Parkinson
· häufig Homocystein erhöht- schädigt Nervenzellen, reichert sich bei Mangel an Vit.B9 und B12 an
· Glutathion ist erniedrigt- für Herstellung müssen Glutaminsäure, Cystein und Glycin vorhanden sein
· geht mit Dysbiose im Darm einher- im Gehirn bilden sich daraufhin vermehrt freie Radikale (Entzündungsreaktionen!)
· Sport wirkt sowohl präventiv als auch kurativ- Rigor lässt sich um 30% reduzieren, da sich während des Sports der Wachstumsfaktor BDNF bildet, der Ausreifen neuer Nervenzellen und deren Verknüpfung fördert
· Stress abbauen
DEMENZ
Genau wie Parkinson steigt die Zahl der Betroffenen seit einigen Jahren rasant an, was erklärt, dass der moderne Lebensstil für Demenz verantwortlich sein muss. Ursächlich für die demenzielle Entwicklung ist das Absterben von Nervenzellen hauptsächlich im Hippocampus (u.a. zuständig für Kurzzeitgedächtnis). Die Folgen sind Verhaltensänderung, Depressionen, Reizbarkeit, Gleichgewichtsstörungen und Probleme, sich zu orientieren. Besonders Diabetiker sind aufgrund der Insulinresistenz betroffen- Demenz wird deshalb als Diabetes Typ 3 bezeichnet. Gebildete Menschen leben mit geringerem Risiko, an Demenz zu erkranken.
Therapie/Prophylaxe
· Cholin! (in Ei- 3 Eier tgl.!)
· Omega 3 (6g tgl.)
· Phosphor (in Nüssen)
· Vit.B1 und Vit.C hochdosiert
· Selen- fast alle Demenz-Pat. haben Mangel
· Gingko verbessert auch bei gesunden Älteren kognitive Leistung, wirkt sich positiv auf Stimmung aus
· Acetyl-L-Carnitin schützt vor Gedächtnisverlust
· optimale BZ-Einstellung, denn erhöhter BZ führt zu oxidativem Stress, Bildung von AGE, ß-Amyloid, Schäden an Mitochondrien, Entzündungsreaktionen mit Ausbreitung auf Microgliazellen
· Sport! Gehirn von Sportlern bleibt im Alter gesünder- Grund ist hormonähnlicher Stoff Irisin, der während sportlicher Aktivität in Muskelzellen gebildet wird und neurodegenerative Prozesse ausbremst. Sportler entwickeln mehr Blutgefäße im Gehirn und vergrößern ihr neuronales Netz im Gehirn (v.a. im Hippocampus- dem Erinnerungszentrum)
· Irisin löst außerdem die Ausschüttung des Wachstumshormons BDNF (brain derived neutrophic factor) aus, das Nervenwachstum und Ausbildung von Synapsen stimuliert und die Wirkung von Dopamin auf das Gehirn kontrolliert
· BDNF und Irisin spielen eine große Rolle beim Lernen und Gedächtnis, verbessern Stimmung und wirken gegen Angststörungen
· Gehirn von Älteren produziert genauso viele neue Gehirnzellen wie das der Jüngeren! Demnach ist Demenz keine normale Alterserscheinung!
· amerikanische Mediziner konnten nachweisen, dass NSAR (Nichtsteroidale Antirheumatika wie Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen und ASS) Risiko nahezu halbieren- aufgrund der massiven Nebenwirkungen sollte man Aspirin aber besser essen in Form von roten Johannisbeeren, Erdbeeren, rote Paprika, Basilikum und Thymian- sie enthalten Salicylate, die chemisch eng mit ASS verwandt sind
· ketogene Ernährung schützt Gehirn
· Blutfette auf optimale Werte einstellen
DARMERKRANKUNGEN
Der Darm ist sehr sensibel- Stimmungsschwankungen, Fressanfälle und Infekte bringen Bakterienbalance durcheinander. Durch falsche Ernährung und Bakterien wird die Darmschleimhaut geschädigt- es dringen Schadstoffe ins Blut. Das Immunsystem schließt sie in Immunkomplexe ein und lagert sie z.B. in Gelenken ab. Hormonhaushalt, Immunsystem und Psyche spielen verrückt- Keime breiten sich aus. Ein kranker Darm kann Giftstoffe, Allergene und Keime nicht mehr abwehren.
Folgen sind chronische Entzündungsreaktionen, die zu
· Allergien
· chronischen Darmentzündungen
· Depressionen
· Alzheimer
· Rheuma
· Akne
· Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose
· Autismus
· Krebs etc. führen können.
Darmschädigend sind
· Antibiotika
· Schmerz- und Fiebermittel wie Ibuprofen
· Narkotika
· Opiate
· Blutdrucksenker
· Abführmittel
· Zucker und Weißmehl
· Alkohol und Nikotin
· Maltodextrin greift schleimbildende Zellen der Darmwand an- fördert Entzündungen
· Konservierungsstoffe schädigen die guten Darmbakterien
· Farbstoffe erhöhen oxidativen Stress
Darmunterstützend sind
· Ernährung, die zum Großteil aus Gemüse und heimischem Obst besteht
· Tryptophan
-Glutamin bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
· Sport begünstigt die Vielfalt der Darmbakterien und wirkt durch Bildung von kurzkettigen Fettsäuren entzündungshemmend
· ausreichend Schlaf
· Ausgeglichenheit